Galerist sein ist nur die eine Seite von Pius Fischbach
Im Gespräch: Art Pius Fischbach – Galerie am Bogen in Bremgarten
Vor sechs Jahren hat Pius Fischbach die Galerie am Bogen von Walter K. Walde übernommen und sie mit Erfolg mit seinem eigenen Stil geprägt, sehr zur Freude und Zufriedenheit der Kunstinteressierten.
Richard Wurz
Gerade in der Zeit der Euphorie des FC Zürich neigt man gerade als Fussballbanause bei einem Besuch in der Galerie am Bogen eher über Fussball zur reden anstatt über Kunst. Dies liegt darin, dass man beim Besuch bei Pius Fischbach dem ehemaligen Fussballer des FC Zürich begegnet, der 15 Jahre Spitzensport betrieben hat. Das treffe vielfach zu, so Pius Fischbach im Gespräch, denn er habe Fussball aus Leidenschaft gespielt und sei nach wie vor eng mit dem Fussballgeschehen verbunden und versuche möglichst kein interessantes Spiel zu verpassen. So lag natürlich die Frage nach einer Prognose in Bezug auf das Weiterkommen des FC Zürich im Europäischen Fussball schon gegeben. „Auch als Fachmann ist eine Prognose zu stellen schwierig“, so Fischbach, „doch der eine oder andere Punkt liege durchaus drin, ja er mute dem FC Zürich sogar einen Sieg zu.“
Zurück zu den Wurzeln
Die 15jährige Zeit im Spitzensport gehöre der Vergangenheit an, meinte Fischbach. In Bezug auf die heutige Zeit betonte er aber, dass er während der ganzen Zeit als Fussballer immer noch 60-70% seinem Beruf als Rahmenvergolder und Fachmann in der Bilderrahmenproduktion gearbeitet habe. So gab er auch mit 31 Jahren seinem Beruf den Vorrang und nahm Abschied vom aktiven Fussballgeschehen. „Ich sah meine Zukunft nicht im Profifussball und als Trainer irgendeines 2. oder 3. Liga Vereins wollte ich meine Zeit nicht verbringen.“ So kehrte er vollzeitlich zurück in sein Berufsleben. Seine grosse Erfahrung im Bereich von Rahmen und somit der Kunst führte dann letztlich dazu, dass er im Jahre 2003 die Galerie am Borgen übernahm, sie sanft sanierte und den Gegebenheiten der Zeit anpasste.
Damit das Bild auch passt
Mit der Galerie leiste er sicher einen kulturellen Beitrag im schönen Städtchen Bremgarten und wolle dies auch weiterhin mit Ausstellungen und Kunstaktionen tun, so Fischbach. Doch der Galerist funktioniere heute anders, das heisst, er muss möglichst ein ganzes Konzept in der Kunstberatung anbieten. Daher stelle er sein ganzes Fachwissen in den Dienst der Kunden mit der Zielsetzung, dass nicht nur einfach ein Bild in der Wohnstube hängt, sondern eines, das dem Besitzer gefällt und in den Raum passt. Er wolle die interessierten Besucher der Galerie nicht einfach dem Bild überlassen, sondern ihre Wünsche und Vorstellungen wohin das Bild kommen soll zusammenbringen und so eine ganzheitliche Lösung finden.
„Kunst ist, was gefällt“
Pius Fischbach verfügt über eine sehr gute Vernetzung in der Kunstszene. So sind in seiner Galerie rund 20 Künstlerinnen und Künstler vertreten. Darunter nahmhafte Künstler wie Rolf Knie, Charlie Bühler, Doris Bührer, Luciano Castelli, Francesco Cusumano, Christine Comyn, Alexander Jeanmaire, Anna F. Helfer, Armin Strittmatter und Carmela Inauen. Der Begriff „Kunst ist, was gefällt“. So sollte ein Bild nicht in erster Linie erworben werden, weil „man es haben sollte“, sondern weil es einem im Alltag Freude bereitet oder in einem öffentlichen Raum zu einer guten Stimmung beiträgt. Allerdings hält Fischbach dazu fest, dass er in seiner Galerie nur mit Künstlerinnen und Künstlern zusammenarbeitet mit deren Werken er sich selber auch identifizieren kann. „Zu meinem Verständnis als Galerist gehört dazu, dass gemeinsam das dem Kunden passende Bild ausgewählt wird und ich auch dafür besorgt, dass es den richtigen Rahmen erhält und im entsprechenden Raum den richtigen Platz findet.“ So gesehen ist eigentlich Pius Fischbach kein Galerist, sondern vielmehr ein Kunsthandwerker im besten Sinn des Wortes.
Im Gespräch: Art Pius Fischbach – Galerie am Bogen in Bremgarten
Vor sechs Jahren hat Pius Fischbach die Galerie am Bogen von Walter K. Walde übernommen und sie mit Erfolg mit seinem eigenen Stil geprägt, sehr zur Freude und Zufriedenheit der Kunstinteressierten.
Richard Wurz
Gerade in der Zeit der Euphorie des FC Zürich neigt man gerade als Fussballbanause bei einem Besuch in der Galerie am Bogen eher über Fussball zur reden anstatt über Kunst. Dies liegt darin, dass man beim Besuch bei Pius Fischbach dem ehemaligen Fussballer des FC Zürich begegnet, der 15 Jahre Spitzensport betrieben hat. Das treffe vielfach zu, so Pius Fischbach im Gespräch, denn er habe Fussball aus Leidenschaft gespielt und sei nach wie vor eng mit dem Fussballgeschehen verbunden und versuche möglichst kein interessantes Spiel zu verpassen. So lag natürlich die Frage nach einer Prognose in Bezug auf das Weiterkommen des FC Zürich im Europäischen Fussball schon gegeben. „Auch als Fachmann ist eine Prognose zu stellen schwierig“, so Fischbach, „doch der eine oder andere Punkt liege durchaus drin, ja er mute dem FC Zürich sogar einen Sieg zu.“
Zurück zu den Wurzeln
Die 15jährige Zeit im Spitzensport gehöre der Vergangenheit an, meinte Fischbach. In Bezug auf die heutige Zeit betonte er aber, dass er während der ganzen Zeit als Fussballer immer noch 60-70% seinem Beruf als Rahmenvergolder und Fachmann in der Bilderrahmenproduktion gearbeitet habe. So gab er auch mit 31 Jahren seinem Beruf den Vorrang und nahm Abschied vom aktiven Fussballgeschehen. „Ich sah meine Zukunft nicht im Profifussball und als Trainer irgendeines 2. oder 3. Liga Vereins wollte ich meine Zeit nicht verbringen.“ So kehrte er vollzeitlich zurück in sein Berufsleben. Seine grosse Erfahrung im Bereich von Rahmen und somit der Kunst führte dann letztlich dazu, dass er im Jahre 2003 die Galerie am Borgen übernahm, sie sanft sanierte und den Gegebenheiten der Zeit anpasste.
Damit das Bild auch passt
Mit der Galerie leiste er sicher einen kulturellen Beitrag im schönen Städtchen Bremgarten und wolle dies auch weiterhin mit Ausstellungen und Kunstaktionen tun, so Fischbach. Doch der Galerist funktioniere heute anders, das heisst, er muss möglichst ein ganzes Konzept in der Kunstberatung anbieten. Daher stelle er sein ganzes Fachwissen in den Dienst der Kunden mit der Zielsetzung, dass nicht nur einfach ein Bild in der Wohnstube hängt, sondern eines, das dem Besitzer gefällt und in den Raum passt. Er wolle die interessierten Besucher der Galerie nicht einfach dem Bild überlassen, sondern ihre Wünsche und Vorstellungen wohin das Bild kommen soll zusammenbringen und so eine ganzheitliche Lösung finden.
„Kunst ist, was gefällt“
Pius Fischbach verfügt über eine sehr gute Vernetzung in der Kunstszene. So sind in seiner Galerie rund 20 Künstlerinnen und Künstler vertreten. Darunter nahmhafte Künstler wie Rolf Knie, Charlie Bühler, Doris Bührer, Luciano Castelli, Francesco Cusumano, Christine Comyn, Alexander Jeanmaire, Anna F. Helfer, Armin Strittmatter und Carmela Inauen. Der Begriff „Kunst ist, was gefällt“. So sollte ein Bild nicht in erster Linie erworben werden, weil „man es haben sollte“, sondern weil es einem im Alltag Freude bereitet oder in einem öffentlichen Raum zu einer guten Stimmung beiträgt. Allerdings hält Fischbach dazu fest, dass er in seiner Galerie nur mit Künstlerinnen und Künstlern zusammenarbeitet mit deren Werken er sich selber auch identifizieren kann. „Zu meinem Verständnis als Galerist gehört dazu, dass gemeinsam das dem Kunden passende Bild ausgewählt wird und ich auch dafür besorgt, dass es den richtigen Rahmen erhält und im entsprechenden Raum den richtigen Platz findet.“ So gesehen ist eigentlich Pius Fischbach kein Galerist, sondern vielmehr ein Kunsthandwerker im besten Sinn des Wortes.

